Das Projekt

Die Schaffung eines urbanen, lebendigen und damit vielfältigen Quartiers ist das große Ziel, das sich die Stadt München und die schon aktiven Akteure auf dem Areal der ehemaligen Funkkaserne gegeben haben.

Das drückt sich in einem differenzierten Wohnangebot aus. So wird es Mietwohnungen für alle Einkommensgruppen und auch Eigentumswohnungen geben. Ein besonderer Fokus liegt in unterschiedlichen Modellen, die das Zusammenleben der Generationen befördern. Die Erfahrungen von Genossenschaften können ebenso wie das bereits vielfach umgesetzte „Wohnen im Viertel“ der GEWOFAG weiter entwickelt werden.

Ein Novum ist die geplante Quartiersvernetzung, die vorsieht, dass alle dort tätigen Akteure der Wohnungswirtschaft in einem sogenannten Konsortium gemeinsam Strategien der Quartiersentwicklung erarbeiten, die auch die frühzeitige Einbeziehung künftiger Bewohner mit einschließt. Fragen wie „welche kulturellen und kommerziellen Angebote braucht es im unmittelbaren Wohnumfeld?“ oder „wie können die halböffentlichen und öffentlichen Aufenthaltsräume attraktiv gestaltet werden?“ werden gemeinsam diskutiert und eröffnen Gestaltungsspielräume.

Kindertagesstätten, ein Haus für Kinder, Jugend und Familie, eine Grundschule und verschiedene Läden sollen die Wege kurz und das Quartier lebendig machen. Eine Künstlerkolonie, die in Räumlichkeiten im Südosten des Viertels im Rahmen einer Zwischennutzung eingezogen ist, wird dort in der „Cité des artistes“ eine dauerhafte Wohn- und Schaffensheimat bekommen.

Nachfolgend finden Sie einen Download zum Gestaltungsleitfaden zum neuen Domagk Park und  die Vorplanung zum zentralen und namensgebenden Park, die durch die Landeshauptstadt in Auftrag gegeben wurden und dessen Ergebnisse nun im weiteren Verfahren weiter entwickelt werden.

Baufelder WA 10 und WA 12