Weniger ist mehr

Die Landeshauptstadt München verpflichtet Bauherren zur Einhaltung von „Ökologischen Kriterien“, die für alle von der Stadt ausgeschriebenen Flächen gelten. Dazu gehört ein Konzept, das über die gesetzlichen Anforderungen der Energiesparverordnung ENEV hinausgeht. Ebenso sind durch qualitätsvolle Planungen, zukunftsweisende Konzepte für eine intelligente Nutzung von Individual- und Gemeinschaftsflächen zu erarbeiten.

Die WOGENO baut seit langem weit über den ökologischen Standards und zeichnet sich als innovativer Bauherr aus. Seien es Energiekonzepte, die Verwendung ressourcenschonender oder besonders energieeffizienter Materialien - die WOGENO praktiziert das in ihren Häusern seit Jahren.

Ohne Auto geht es auch

Ressourcen und Energie können mit einem integrierten Nahmobilitätskonzept besonders effizient genutzt und auch eingespart werden. Um motorisierten Verkehr vermeiden zu können, sind gut aufeinander abgestimmte Maßnahmen notwendig. Dabei ist natürlich die fußläufige Erreichbarkeit des öffentlichen Nahverkehrs eine wichtige Voraussetzung. Die Funkkaserne ist mit der Trambahnlinie 23 zur Münchner Freiheit und verschiedene Buslinien zur U-Bahn Münchner Freiheit gut an das öffentliche Netz angebunden.

Viele Wege müssen erst gar nicht zurückgelegt werden, wenn am Wohnstandort die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs gewährleistet ist. Die komplette Nahversorgung ist mit dem in wenigen Minuten zu Fuß erreichbaren Einkaufszentrum an der südlichen Seite der Domagkstraße gesichert. Es wird sicher eine Herausforderung sein, tragfähige kommerzielle Angebote zu schaffen, aber für die tägliche Versorgung sind im Quartier kleine Geschäfte geplant, die durch das Konsortium unterstützt werden.

Große Wirkung zeigen aber auch viele kleinere Maßnahmen. Für Fahrräder werden beispielsweise ausreichend große Abstellflächen geschaffen. Dafür werden erfahrungsgemäß weniger Stellplätze für Autos benötigt. Zusätzlich wird es eine Car-Sharing Station geben, so dass der private PKW-Besitz für viele Bewohner entbehrlich wird. Und auch E-Bikes zur gemeinsamen Nutzung werden in einer eigenen Station zum Verleih angeboten. Der Ideenpool zur quartierseigenen Mobilitätsstation ist noch nicht geschlossen.