Wohnen in der Genossenschaft

Die WOGENO München eG errichtet genossenschaftlichen Wohnbau auf 2 Baufeldern. Es werden freifinanzierte Wohnungen und Wohnungen, gefördert im München Modell entstehen. Wie bei allen WOGENO-Häusern werden neben der individuellen Wohnung gemeinschaftsunterstützende Räume realisiert. Gästeappartements, Gemeinschaftsräume, Nutzung von Dachflächen sind hierfür nur einige Beispiele.

Vielfalt statt Einfalt

Die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen, von Kindern, Jugendlichen, Älteren, Bewohner/-innen und Arbeitsbevölkerung werden berücksichtigt. Auch die unterschiedliche Raumaneignung von Frauen und Männern bzw. Mädchen und Jungen wird in dem Projekt Beachtung finden. Das Planungskonzept soll eine breite Vielfalt an unterschiedlichen Wohntypologien für unterschiedliche Haushaltsgrößen und Lebensstile ermöglichen. Besonders Ansprüchen von jungen Menschen, beispielsweise Auszubildenden und jungen Familien soll im WA 10 Rechnung getragen werden.

Eine hohe Flexibilität der Wohnungen, die eine nachhaltige und ressourcenschonende Nutzbarkeit erlaubt, wird durch hierarchiefreie Räume erreicht. Koppelbare Wohnungen könnten beispielsweise eine Anpassung der Wohnungsgrößen an künftige, heute noch nicht nachgefragte Wohnformen und Nutzungstypen auf wirtschaftliche Weise vorbereiten.

Gemeinschaft statt Vereinzelung

Den Wohnungen sind wohnbegleitende Gemeinschaftsräume zugeordnet. In der Regel handelt es sich dabei um innenliegende Aufenthaltsbereiche mit Küchen- und Sanitäranschlüssen. Diese Einheiten werden so konzipiert, dass sie mit geringem Aufwand auch zu Wohnzwecken umgewidmet werden können. Die Wogeno bietet ihren Nutzern durch ein differenziertes Angebot an Gemeinschaftsräumen neben der ideelen Unterstützung auch die räumliche Voraussetzung für ein Leben in Gemeinschaft.

Die künftigen Bewohner können sich in einem moderierten Beteiligungsverfahren in die Entwicklung der Wohnungen einbringen. Durch das Beteiligungsverfahren können die Interessen und Bedürfnisse der neuen Bewohner frühzeitig in den Planungsprozess eingebunden werden. Das bildet eine überdurchschnittliche Identifikation mit dem Projekt aus, über alle Schichten und Lebensphasen hinweg.